Die Landeskirchliche Gemeinschaft gehört zum Thüringer Gemeinschaftsbund e.V.

 Sie ist ein freies Werk innerhalb der Evangelischen Landeskirche und ist mit ihr durch Bibel und Bekenntnis verbunden. Wir sehen unseren Auftrag darin, Menschen mit dem Evangelium zu erreichen und gemeinsam mit und für Jesus Christus zu leben.

 

Die Gemeinschaft

 

Wir sind die Landeskirchliche Gemeinschaft und gehören zum Thüringer Gemeinschaftsbund. Die Grundlage unserer Arbeit sind die Bibel, das verbindliche Wort Gottes und die reformatorischen Bekenntnisschriften der evangelischen Kirchen. Entstanden sind wir aus dem innerkirchliche Pietismus und aus den Erweckungsbewegungen. 
Das Ziel unserer Arbeit ist, Menschen in eine lebendige Beziehung zu Gott und Jesus Christus zu führen, weil das Jesu Auftrag an uns ist. Für alle Interessierten stehen verschiedene regelmäßige Angebote zur Verfügung: Gottesdienst, Kindergottesdienst, Bibelgespräch, Gebetskreis, Jugendstunde, der Gemütliche Nachmittag und Hauskreis bilden die Kernkomponenten. Dazu kommen verschiedene einmalige Vorträge, Seminare, das Café "Offenes Ohr", Familiengottesdienste und ähnliches. Für unseren Gemeinschaftsbezirk, den wir zusammen mit der Landeskirchlichen Gemeinschaft Meiningen und mehreren kleineren Orten bilden, sind Erlebnisse wie Wandertag, Gemeinschaftstag, Erntedankfest und Wochenendfreizeit wichtige Höhepunkte des Jahres.

 

Kurze Geschichte der LKG

 

Die Gründung der Landeskirchlichen Gemeinschaft in Suhl war im Kriegsjahr 1915.
Schon einige Jahre zuvor gab es in Suhl den "Jugendbund für entschiedenes Christentum"(EC). Im Laufe der Zeit wurden auch andere Altersgruppen vom Wort Gottes angesprochen und kamen zu den Versammlungen. Es bildete sich eine Gruppe, eine Gemeinschaft um Robert Schilling, die am 31.Oktober 1915 dem Thüringer Gemeinschaftsbund beitrat. Damit wurde sie zur Landeskirchlichen Gemeinschaft.
Bereits 1912 wurden Räume in der Oberen Kirchgasse 8 für Versammlungen angemietet. Weil die Besucherzahlen sprunghaft anstiegen, folgten Umzüge zunächst in die damalige Poststraße und
1920 in den Steinweg 31. Jesus hat so auf wunderbare Weise immer wieder neue Menschen in seine Nachfolge gerufen und zur Gemeinde hinzugetan. Auch in einer Reihe umliegender Orte wurden regelmäßig Bibelstunden und Seelsorge angeboten. Dadurch gehörten in den Jahren 1960-1975 sogar etwa 550 Menschen zum Mitglieder- und Freundeskreis.
Seit der Gründung der LKG wurde durch die Zweigarbeiten wie Kindergottesdienst, Jugendstunden, Posaunen- und Gesangschor die gesamte Gemeinde einbezogen. Im Mittelpunkt standen der sonntägliche Gottesdienst und die persönliche Seelsorge.
Anfeindungen von außen gab es in der Nazizeit und in der Zeit der DDR, aber mit Ausdauer und Klugheit wurden die verbleibenden Freiräume genutzt. Schwächer ist die Gemeinde unter all den Belastungen nicht geworden.
Die Wende 1989 hat für die LKG genauso gravierende Veränderungen wie im Leben der einzelnen Mitglieder und Freunde gebracht.
Nachdem der Verbleib im Steinweg 31 nicht mehr möglich war, konnte die LKG 1993 in das erworbene Haus in der Grünewaldstr.28 umziehen. Ein Um- und Ausbau war nötig. Im Herbst 1998 konnte schließlich unser schönes Gemeinschaftshaus eingeweiht werden.
Seitdem ist dieses Haus die persönliche geistliche Heimat für jung und alt geworden und bietet Raum für die unterschiedlichsten Veranstaltungen von Jugendkreis über Bibelgespräch, Gottesdienst, Kindergottesdienst und Gebetskreis bis zum Gemütlichen Nachmittag und Café "Offenes Ohr".

Unser Wunsch ist, dass noch viele in dieses Haus kommen, von Gott und seinem Wort angerührt werden und Heimat bei ihm finden.